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Methoden

Meine langjährige Berufs- und Lebenserfahrung befähigt mich zu einer gezielten Auswahl der für Sie geeigneten Coaching-Technik. Je nach Thema und Bedürfnis haben sich die Methoden: NLP, persolog®Persönlichkeits-Modell (DISC-Modell von Prof. J.G.Geier) und Respektvolle Kommunikation in Anlehnung an die "Gewaltfreie Kommunikation" (GfK) im Umgang mit meinen verschiedenen Klienten bewährt.

persolog®Persönlichkeits-Modell
(DISC-Modell von Prof. John G. Geier)

Dieses DISC-Modell wurde von Prof. John G. Geier, Professor für Verhaltenspsychologie in den USA entwickelt, in Deutschland wird es von autorisierten Trainern vermittelt und seit Jahren weltweit erfolgreich zur Persönlichkeitsentwicklung eingesetzt.

Die Buchstaben D, I, S und G stehen dabei für vier grundlegende Verhaltensdimensionen nämlich für Dominat, Initiativ, Stetig und Gewissenhaft.

D-Dominant:
Nimmt das Umfeld als ungünstig wahr und reagiert daraufhin aktiv.
Sein Verhalten ist aufgabenorientiert und extrovertiert. Er strebt danach, Kontrolle zu übernehmen und Ergebnisse zu erzielen.
Der dominante Mensch will Herausforderungen annehmen und siegen, sein Focus liegt auf Effektivität und Unabhängigkeit.

I-Initiativ:
Nimmt das Umfeld als günstig wahr und reagiert dementsprechend aktiv.
Sein Verhalten ist extrovertiert und menschenorientiert. Er strebt danach, andere zu motivieren, sich auszudrücken und gehört zu werden.
Ein initiativer Mensch will andere überzeugen und beeinflussen. Sein Focus liegt auf Kommunikation und Beeinflussung anderer.

S-Stetig:
Nimmt das Umfeld als günstig wahr und reagiert passiv.
Sein Verhalten ist menschenorientiert und introvertiert. Er strebt nach Stabilität und Harmonie.
Ein stetiger Mensch will andere unterstützen und für geordnete Beziehungen sorgen. Sein Focus liegt auf Harmonie und Unterstützung anderer.

G-Gewissenhaft:
Nimmt sein Umfeld als ungünstig wahr und reagiert passiv.
Sein Verhalten ist introvertiert und aufgabenorientiert. Er möchte die "Dinge richtig tun".
Ein gewissenhafter Mensch will Ärger vermeiden und achtet auf Präzision und Genauigkeit. Sein Focus liegt auf Struktur und Effizienz.

Das persolog®Persönlichkeits-Modell ermöglicht dem Anwender situationsbezogen festzustellen, welche Anteile der jeweiligen Verhaltensdimension seine eigene Persönlichkeitsstruktur aufweist und gibt dabei u.a. Auskunft über:

  • die eigenen Stärken
  • den bevorzugten Arbeitstil
  • das optimale Umfeld
  • die Konfliktpotenziale
  • die eigene Berufung

Es ermöglicht, das menschliche Verhalten zu verstehen, den Umgang mit anderen Menschen differenzierter und erfolgreicher zu gestalten und den Aufgaben und Anforderungen sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext, gerecht zu werden.

NLP

Neurolinguistische Programmierung (kurz NLP) wurde Anfang der 1970er Jahre an der „University of California“ von Richard Bandler und John Grinder als neues Verfahren der Kurzzeit-Psychotherapie entwickelt. Sie definierten NLP als das Studium der Struktur subjektiver Erfahrung und der Folgerungen daraus.

Kennzeichnend für NLP sind das Modellieren von erfolgreichen Kommunikationstechniken sowie das sogenannte Reframing (Wechsel des Betrachtungsrahmens). Es macht bewusst, welche Faktoren unser Erleben steuern und wie wir unsere Erfahrungen selbst erschaffen.

Die meisten NLP-Anwender und -Verbände betrachten NLP weder als Wissenschaft noch als eine Form der Psychotherapie, sondern als ein Modell menschlichen Lernens und menschlicher Kommunikation. Es gehört heute zu den am weitesten verbreiteten Methoden der Kommunikations- und Verhaltenstrainings.

Ein zentrales Element der NLP sind die NLP-Vorannahmen, welche von Bandler und Grinder als Verhaltensgrundmuster beim 'Modellieren' erfolgreicher Persönlichkeiten genannt wurden. Einige der wichtigsten "Vorannahmen" sind:

  • Menschen treffen innerhalb ihres Verhaltensmodells grundsätzlich die für sie beste Wahl.
    Jedes Verhalten ist durch eine positive Absicht motiviert.
  • Menschen haben alle Ressourcen in sich, um jede gewünschte Veränderung an sich vorzunehmen.
  • Der positive Wert eines Individuums bleibt konstant, aber die Angemessenheit des Verhaltens kann bezweifelt werden.
  • Es gibt in der Kommunikation keine Fehler oder Defizite.
  • Die Bedeutung der Kommunikation liegt in der Reaktion, die man erhält.

Viele Menschen nutzen NLP, um unerwünschte Einschränkungen in ihrem Leben zu überwinden und sich neue Verhaltensmöglichkeiten anzueignen. NLP kann von unliebsamen Gewohnheiten, Ängsten und einschränkenden Überzeugungen befreien und so einer neuen glücklicheren Lebensweise Struktur verleihen.

NLP bietet dabei weitere Alternativen für neue Kommunikationswege und Handlungsmöglichkeiten und erlaubt, die Gefühle zu entdecken und wahr zu nehmen. Je mehr Optionen dem Menschen zur Verfügung stehen, desto besser kann er optimale Entscheidungen treffen.

Respektvolle Kommunikation in Anlehnung an die "Gewaltfreie Kommunikation (GfK)"

nach Dr. Marshall B. Rosenberg

Die Gewaltfreie Kommunikation (GfK) ist eine von Dr. Marshall B. Rosenberg in den 1960er Jahren entwickelte Kommunikations- und Konfliktlösungsmethode.

Sie ist auf die Bedürfnisse und Gefühle gerichtet, die hinter Handlungen und Konflikten stehen. Ziel ist dabei, die Anliegen aller Parteien aufzuspüren und zu berücksichtigen, damit befriedigende Beziehungen aufgebaut und gehalten werden können und sich die Lebensqualität verbessert.

GfK hilft, sich ehrlich auszudrücken und empathisch (einfühlsam) zuzuhören. Ein Geben und Nehmen geschieht dabei fließend in einem freiwilligen Prozess.

Grundmodell der GfK

Die vier Schritte der GfK sind mit den Stichworten: Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis, Bitte gekennzeichnet:

  1. Die Beobachtung einer konkreten Handlung wird beschrieben.
    Dabei sollen Bewertungen oder Interpretationen vermieden werden.
  2. Das Gefühl, das mit der Beobachtung in Verbindung steht, wird ausgedrückt.
  3. Das hinter dem Gefühl liegende Bedürfnis wird formuliert.
  4. Es wird die Bitte um eine konkrete Handlung geäußert.

Rosenberg fasst die Kommunikationsart der GfK in folgendem Satz zusammen:

„Wenn a, dann fühle ich mich b, weil ich c brauche. Deshalb möchte ich jetzt gerne d.“

Beispiel:

„Wenn du mich nicht wie abgesprochen anrufst, fühle ich mich ärgerlich/aufgewühlt, weil ich Respekt und Verlässlichkeit brauche. Deshalb möchte ich jetzt gerne wissen, ob du mich nach unseren Absprachen anrufen wirst?“

Andere Menschen verhalten sich oft anders als wir es gerne hätten. Dabei werden unsere Bedürfnisse manchmal erfüllt und manchmal nicht. Wegen dieser erfüllten oder nicht erfüllten Bedürfnisse fühlen wir uns zufrieden oder frustriert.

„Nicht die Handlungen anderer lassen uns Gefühle erleben, sondern unsere erfüllten oder nicht erfüllten Bedürfnisse.“

Oft wissen wir nicht, welche unserer Bedürfnisse gerade nicht erfüllt sind. Aus diesem Grund ist es wichtig, zuerst das Gefühl wahrzunehmen und dann das dahinter liegende Bedürfnis aufzuspüren.

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